Innenstadtkirchen  H.C.Engler

Kalenderblatt vom 02. Juni 2020

Losung

Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN.

1. Samuel 2,1

Lehrtext

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.

1. Petrus 1,8

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 31. Mai 2020 bis Samstag, 06. Juni 2020

Wochenspruch

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

Feiertag

Pfingstsonntag (Tag der Ausgiessung des Heiligen Geistes)

Erklärung

Verstehenshilfe, Beistand, Neuorientierung, das brauchten die Freunde und Freundinnen Jesu. Nicht anders wir heute. Die Freude zu Ostern ist groß, aber kaum zu verstehen. Jesus ist nicht mehr greifbar. Wo sollen wir jetzt wie anfangen? Was fortsetzen? Das Tun braucht immer wieder neue Motivation, weil es manchmal vergeblich scheint.
Gott will Kraft zu all dem geben, Kraft vergleichbar mit einem Wind, der in Bewegung setzt, vergleichbar mit einem Feuer, das entflammt. Die Geschichte, mit der der Evangelist Lukas in seiner Apostelgeschichte das Geschehen am Pfingsttag in Jerusalem schildert, benutzt diese Bilder. Die Freundinnen und Freunde Jesu spüren diese Kraft.
An beiden Pfingsttagen feiern Christen das Ende Osterzeit und bemerken: jetzt sind wir gefragt. Aber nicht ohne Gottes Hilfe, nicht ohne die Kraft seines Geistes.
In vielen Gemeinden erinnert man sich der Einigkeit im Geist und feiert am Pfingstmontag ökumenische Gottesdienst.

Thema

Ausgiessung des Heiligen Geistes

Apg 2, 1-21

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.

2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen,

4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.

7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?

8 Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?

9 Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia,

10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen,

11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.

12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte!

15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages;

16 sondern das ist's, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5):

17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;

18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.

19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf;

20 die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt.

21 Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«

Andacht der Woche

Gedanken zum Pfingstfest finden Sei unter kirchenjahr-evangelisch.de

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Rot - Bild von Erich Grün

Rot als Farbe der Erde, des Feuers und des Blutes bestimmt die Sonntage des Heiligen Geistes (Pfingsten), der Kirche (z.B. Reformationsfest,(..) Konfirmation) und der Märtyrer (zB. Johannistag oder Peter und Paul)

Bild: Sammlung Erich Grün                  

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

 

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Der Glaube ist stark und vermag viel - aber leider auch im negativen Sinne. Darum braucht der Glaube stets die Liebe an seiner Seite. Die Morgenandacht von Thomas Raape.

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Wochenspüche in Gebärdensprache

Wochenlied

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist (EG 126) und Atme in uns, Heiliger Geist (fT 7)